Vortrag von THOMAS GEHRIG
Mittwoch, 26. Juni, 19 Uhr
Otto-Mauer-Zentrum
Die aktuelle Debatte nach dem richtigen Wirtschaftsmodell für den längst nötigen Klimawandel spitzt sich zu auf eine Debatte zwischen freier marktwirtschaftlicher Ordnung (Wohlfahrt) und zentral geplanter Konsumsteuerung (degrowth). Somit wiederholt sich nach 80 Jahren eine gesellschaftliche Debatte wie damals über die Thesen Friedrich August von Hayeks über den „Weg in die Knechtschaft“. Angesichts des Klimawandels stellen sich viele der historisch ausdiskutierten Fragen unter neuem Licht: Was konkret heißt „besseres“ Leben? Wer maßt es sich an, dieses zu kennen? Wieviel und welche Form von Umweltschutz sind nötig? Welche umweltschonenden Technologien können belastende ersetzen? Welche Rollen kommen in der Entwicklung solcher Technologien dem Staat und den Unternehmern zu?
Thomas Gehrig lehrt am Institut für Finanzwirtschaft der Universität Wien