Vortrag von IRIS EISENBERGER
Montag, 26. Juni, 19 Uhr
Otto-Mauer-Zentrum
Künstliche Intelligenz (KI) ist mittlerweile allgegenwärtig und hat erheblichen Einfluss auf den Staat, Gesellschaft und einzelne Individuen. Die damit verbundenen Chancen sind enorm, allerdings auch die Gefahren und Risiken: Ihr Einsatz greift in menschenrechtlich geschützte Güter ein. Offen ist, ob die Gefährdung auf einzelne Menschenrechte eingrenzbar ist, oder ob es viel grundlegender die gemeinsame Mitte aller Menschenrechte berührt, nämlich die Autonomie der menschlichen Person. Dies wirft die Frage auf, ob und wie KI reguliert ist bzw. zu regulieren wäre.
Iris Eisenberger ist seit 2022 Professorin am Institut für Innovation und Digitalisierung im Recht der Universität Wien nachdem sie zuvor Leiterin des Instituts für Rechtswissenschaften der Universität für Bodenkultur Wien war und eine Professur für Öffentliches Recht und Europäisches Wirtschaftsrecht an der Universität Graz innehatte. Sie beschäftigt sich u.a. mit Digitalisierungsfragen, Robotik und Künstlicher Intelligenz.