Vortrag von DANIELA STRIGL
Dienstag, 15. November, 19 Uhr
Otto-Mauer-Zentrum

„Was hat der Geist denn wohl gemein mit dem Geschlecht?“ (Betty Paoli)
Die Literaturszene und die Frauenfrage

Frauen sind im literarischen Betrieb durchaus präsent, die meisten Preise erhalten aber nach wie vor Männer. Die Benachteiligung von Autorinnen im öffentlichen Diskurs, in ihrer Schreibpraxis und im Ökonomischen hat eine lange Tradition. Beleuchtet werden aktuelle Aspekte von Gender und Misogynie in der Literaturkritik. Auch historische Beispiele werden in Augenschein genommen.

Daniela Strigl ist Kritikerin, Autorin und Lehrbeauftragte an der Universität Wien, publizierte zuletzt „Berühmt­sein ist nichts: Marie von Ebner-Eschenbach. Eine Biographie“. „Wahrscheinlich bin ich verrückt…“: Marlen Haushofer – die Biogragraphie. List TB, 5. Aufl., 2012. Sie erhielt u.a. den Öster­rei­chischen Literaturpreis für Literaturkritik 2001 und den Johann-Heinrich-Merck-Preis 2019.

 

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