Online-Vortrag von WOLFDIETRICH SCHMIED-KOWARZIK
Dienstag, 11. Jänner, 18.30 Uhr
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Meeting-ID: 875 0900 6545
Kenncode: 586487

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg und dem erschreckten Erwachen über den von Deutschen begangenen Genozid an den europäischen Juden, bildeten sich in deutschsprachigen Städten Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit, die inzwischen Großes für ein gegenseitiges Verständnis geleistet haben. Vereinzelt gibt es heute auch ähnliche Initiativen zu einer christlich-islamischen und jüdisch-islamischen Verständigung, doch stehen dem fanatisch-islamistische Bewegungen entgegen.

Aber was ist eigentlich mit den anderen großen Weltreligionen, die von den abrahamitischen Monotheismen schlicht als Heiden abgetan werden. Dem soll durch eine Spurensuche nach den religiösen Motiven in der alten ostasiatischen Kultur – dem Daoismus, Konfuzianismus und Buddhismus Chinas und Japans nachgegangen werden.
Denn ist es nicht angesichts des modernen A-Religiosität, die sich mit der wissenschaftlich-technischen Wertökonomie global ausbreitet und immer bedrohlichere Züge einer Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlage der Menschheit annimmt, geboten, alle ethischen und religiösen Kräfte zu bündeln, um dieser Gefahr gegenzusteuern?

Univ.-Prof. em. Dr. Wolfdietrich Schmied-Kowarzik, geboren 1939 in Friedberg. Bis 1945 wuchs er in Mödling bei Wien auf, danach in der Oberpfalz. Nach dem Abitur 1959 in Regensburg studierte er an der Universität Wien Philosophie, Ethnologie und Psychologie und wurde 1963 mit der Dissertation „Sinn und Existenz in der Spätphilosophie Schellings“ promoviert. Von 1971 bis zu seiner Emeritierung 2007 war Schmied-Kowarzik Professor für Philosophie und Pädagogik mit den Schwerpunkten Dialektische Philosophie und Praktische Philosophie an der Universität Kassel. Von 1977 bis 2006 war er im Vorstand der Interdisziplinären Arbeitsgruppe für philosophische Grundlagenprobleme der Universität Kassel. In diesem Rahmen initiierte er internationale Tagungen zur Philosophie der Praxis; internationale Kongresse zur Religionsphilosophie von Franz Rosenzweig sowie zur Interkulturellen Philosophie.

In Kooperation mit dem Forum Weltreligionen

 

 

 

 

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