Filmmontag
13. Dezember 2021, 19 Uhr
Otto-Mauer-Zentrum
Mit dem epochalen Werk „Rom, offene Stadt – Roma città aperta“ läutete Roberto Rossellini anno 1945 die Ära des Neorealismo ein, die unter anderem den Boden auch für Federico Fellinis Meisterwerke bereite. Fellini war bei der filmischen Beobachtung des Kriegsendes in der italienischen Metropole schon als Drehbuchautor mit dabei. 1943 hatte Italien im Zweiten Weltkrieg die Weiten gewechselt; Rom wurde von den Deutschen besetzt und zur „offenen Stadt“ erklärt. Der Film schildert den – persönlich letztlich prekären – Widerstand verschiedener Gruppen gegen die Deutschen. Der Film bildete auch den Grundstein zur Filmkarriere von Anna Magnani und gilt als einer der Meilensteine der Filmgeschichte.
Otto Friedrich ist Ressortleiter für Religion, Film, Medien bei der Wochenzeitung „Die Furche“.
Christian Rathner ist Religionsjournalist und Dokumentarfilmer beim ORF-Fernsehen.