Vortrag von ESTHER RAMHARTER
Dienstag, 7. Dezember, 19 Uhr
Otto-Mauer-Zentrum

Wittgenstein und religiöser Glaube: Vom Unaussprechlichen zum Nicht-Mitteilbaren

Im Tractatus schreibt Wittgenstein: „Es gibt allerdings Unaussprechliches. Dies zeigt sich, es ist das Mystische.“ Später meint er, dass ein religiöser und ein nicht-religiöser Mensch einander mit den Sätzen, die sie in Bezug auf religiösen Glauben sagen, weder verstehen noch widersprechen können. In den beiden Phasen scheint das Religiöse also aus der Kommunikation ausgeschlossen. Diese „Verbannung“ ist allerdings verschieden zu verstehen.

Esther Ramharter ist Assoziierte Professorin am Institut für Philosophie der Universität Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen Logik und Philosophie, Ludwig Wittgenstein, Mathematik und Religionsphilosophie.

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