Filmvorführung  und -besprechung
Montag, 12. Oktober, 19 Uhr
Otto-Mauer-Zentrum

Federico Fellinis vierter Spielfilm weist vom damals „gängigen“ Stil des italienischen Kinos, dem Neorealismo, hi­naus, ohne diesen zu verlassen. Die Geschichte vom gewalttätigen Artisten Zampanò (Anthony Quinn), der sich das Dorfmädchen Gelsomina (Giulietta Masina) als eine Art Privat­skla­vin hält, und dem Narren Matto (Richard Basehart), der mit Gelsomina human umgeht, behandelt menschliche und soziale Probleme auf einer (neo)realistischen wie auf einer symbolischen Ebene. Bis heute gilt „La Strada“ als epochales Kino – das Wiedersehen, aber auch die Interpretation im Lichte aktueller Gesellschaften sollte ein lohnendes Unterfangen sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert