Vortrag vom 30. Jänner 2019
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Gustav Schörghofer SJ ist Künstlerseelsorger und Leiter der Jury für den Otto-Mauer-Preis

 

 

Giovanni Poggeschi (1905-1972) trat in das Noviziat der Jesuiten in Ariccia ein. 1944 wird er zum Priester ernannt. Nach einer Familientradition absolvierte er die Jurisprudenz, widmete sich jedoch ganz der Malerei, die von Guglielmo Pizzirani angeregt wurde. Vor seiner Berufung tritt er in Harmonie mit einigen Bologneser Malern des gleichen Zeitalters auf, wie Lea Colliva und Corrado Corazza, mit denen er die Kunst- und Literaturzeitschrift „L’Orto“ gründete. Das ruhige und durchwachsene Gemälde der Jugendmagie wird in der Reifezeit einem expressionistischen Stil, einem instinktiven Schreiben nahe an De Pisis, weichen. Die Themen bleiben demütig und täglich: Frauen im Gebet, Kinder, Landschaften, Tiere und Alltagsgegenstände. Eine aufgegebene Realität „zur Ehre der Welt erhoben“

 

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