Vortrag am DIENSTAG, 12. JUNI um 19 Uhr / Otto-Mauer-Zentrum / Währinger str. 2-4 / 1090 Wien
Das Jahr 1918 markiert auch eine tiefe Zäsur für die Theologien der beiden großen Kirchen. In der evangelischen Theologie gerät der liberale Kulturprotestantismus gegenüber einem nationalprotestantischen Luthertum in die Defensive. Im katholischen Bereich beginnt eine Rückkehr der in der Minderheit befindlichen Katholiken in die deutsche Mehrheitskultur, der sich in vielfältigen theologischen Aufbrüchen niederschlägt. Analog zur Krise der Weimarer Republik können daher auch die aufkommenden theologischen Innovationen als Krisentheologien entschlüsselt werden.
Christian Stoll ist Universitätsassistent am Lehrstuhl für Dogmatik und Dogmengeschichte der Universität Wien.
Vortrag zum Jahresschwerpunkt
„1918/1938/1948: Umbrüche eines halben Jahrhunderts“
Mit freundlicher Unterstützung des
![]()