Vernissage am Dienstag, 17. Oktober um 19 Uhr / Otto-Mauer-Zentrum / Währinger Str. 2-4 / 1090 Wien
Ist der Mensch in seiner Religion beheimatet oder ist er in ihr gefangen? Zahlreiche Werke der iranisch-österreichischen Künstlerin lassen diese Frage durchaus zu. Durch das Zueinander von Farben und Formen, von Skizziertem und Symbolischem, von Bewegung und Statischem zeigt die Ausstellung das ambivalente Verhältnis des Menschen zu seinem Gott. Shahmoradi deutet in ihren Arbeiten auch an, was Menschen jenseits ihrer religiösen Unterschiede verbindet: Bedürfnisse und Sehnsüchte, das Unsagbare, etwas das üblichen Vorstellungen von einem Gott übersteigt.
Programm:
Helmut Schüller und Mitra Shahmoradi lesen ausgewählte Gedichte der Künstlerin
Musikalischer Rahmen:
Ahmed Shqaqi und Philip Unterreiner
Mitra Shahmoradi geboren und aufgewachsen im Iran, lebt seit über 30 Jahren in Wien und arbeitet als freischaffende Künstlerin. Sie ist Malerin, Poetin, Autorin und Kunstpädagogin. Organisierte zahlreiche Ausstellungen und künstlerische Veranstaltungen zu interkulturellen und genderspezifischen Themen im In- und Ausland. Seit 2013 Anerkennung des Titels Professorin.