Vortrag am Montag, 3. April um 19 Uhr / Otto-Mauer-Zentrum / Währinger Str. 2-4 / 1090 Wien
Im Focus stehen zwei zentrale Ansätze der gegenwärtigen Phänomenologie der Religion: eine radikalisierte Phänomenologie, die dem Hyperphänomen des Unsichtbaren nachspürt (Levinas) und eine hermeneutische Phänomenologie, die die konstitutive Verflechtung von Wort und Schrift fokussiert (Ricoeur). Beide Paradigmen werden in einer Analyse jener Poetiken der Selbsttranszendenz verbunden, in denen sich die Trans-zendenzrelation praktisch konkretisiert.
Michael Staudigl ist Dozent am Institut für Philosophie der Universität Wien und Leiter des FWF-Projekts „Religion beyond Myth and Enlightenment“.