Vortrag am DONNERSTAG, 30. NOVEMBER um 19 Uhr / Otto-Mauer-Zentrum / Währinger Str. 2-4 / 1090 Wien

Der Vortrag diskutiert zunächst die zwei zentralen Ansätze der gegenwärtigen Phänomenologie der Religion: einerseits eine radikalisierte Phänomenologie, die dem Hyperphänomen des Unsichtbaren nachspürt (Levinas, Henry, Marion), andererseits eine hermeneutische Phänomenologie des religiösen Lebens, die die konstitutive Verflechtung von Wort und Schrift fokussiert (Ricoeur). Schließlich werden diese beiden Paradigmen im Zeichen einer Analyse jener Poetiken der Selbsttranszendenz verbunden, in denen sich die Transzendenzrelation praktisch konkretisiert.

Michael Staudigl ist Dozent am Institut für Philosophie der Universität Wien und Leiter des FWF-Projekts „Religion beyond Myth and Enlightenment“.

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