Vortrag am Donnerstag, 3. November um 19 Uhr / Otto-Mauer-Zentrum / Währinger Str. 2-4 / 1090 Wien
Der Antisemitismus ist auch mehr als 70 Jahre nach seiner massenmörderischen Eskalation im Nationalsozialismus nicht Vergangenheit, vielmehr bedroht er nach wie vor Jüdinnen und Juden weltweit. Insbesondere in seinen neonazistischen und islamistischen Artikulationsformen zielt er weiterhin auf deren Vernichtung. Im Internet, dem virtuellen Umschlagplatz der Gerüchte über Jüdinnen und Juden, steigert er sich gegenwärtig wieder in einen regelrechten Blutrausch. Aber Antisemitismus begegnet uns nicht nur in diesen extremen Formen, vielmehr äußert er sich heute vor allem codiert: – Mit der Veranstaltung soll darum das Problembewusstsein gegenüber allen Formen des Antisemitismus geschärft werden.
Andreas Peham, Rechtsextremismusforscher im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (www.doew.at)