Eindrücke des KAV-Herbstausflugs vom 15. Oktober 2016
Diesmal führte der KAV- Herbstausflug nach Petržalka, in die Trabantenstadt von Bratislava, wohin sich Touristen nur selten begeben (zwischen 1976 und 1982 erbaut, für 100 000 Bewohner konzipiert, 42.000 Wohnungen auf 472 Hektar – Roland Rainers Konzept wurde nicht verwirklicht. Der Prager Frühling war vorbei, als die größte Plattenbausiedlung der Slowakei realisiert wurde). Beim Umfahren der Siedlung per Bus sahen wir bunt sanierte Plattenbauten, kleine Lokale, eine Stadthalle (kulturni dom), Radwege, Schulen, Supermärkte und vor allem zwei architektonisch moderne Kirchen, die uns von Einheimischen erklärt wurden. Dank der Kontakte meiner Freunde Anton und Monika lernten wir im Stadtteil Rusovce den engagierten Pfarrer Marian Prachar kennen, der uns Kirche, Zichy-Gruft und sein neues gastliches Pfarrzentrum samt Kindergarten zeigte und uns Einblick in die Seelsorge seines Zuzuggebiets gab („Kinder sind die besten Missionare ihrerEltern“). Mittags kehren wir in das alte Engerauer Restaurant „Leberfinger“ ein und danach in die moderne Heilige Familie-Kirche, die schon Johannes Paul II. im Jahr 2003 vor Fertigstellung besuchte. Nachmittags gings weiter nach Čunovo, den südlichsten Ortsteil von Bratislava im 3-Ländereck zu Ungarn und Österreich, wo vor 15 Jahren auf einer künstlichen Donau-Landzunge das Danubiana-Meulensteen- Art Museum eröffnet wurde. Dort erwartete uns die laufende Joan Miro & CoBrA-Ausstellung samt kundiger Führung.
