Vortrag am Dienstag, 10. Mai um 19 Uhr / Otto-Mauer-Zentrum / Währinger Str. 2-4 / 1090 Wien

 

Nach 1989 wurden die katholischen Ostkirchen in Osteuropa wieder zugelassen. Als sie ihren pastoralen Dienst aufnahmen und ihr kirchliches Leben neu ordneten, kamen die Beziehungen zwischen der katholischen Kirche und der Orthodoxie fast zum Erliegen. Daraufhin regten beide Seiten quellenkritische Studien zu den mit Rom unierten Kirchen an. Eine überkonfessionelle und interdisziplinäre Arbeitsgruppe erarbeitete auf Grundlage der Quellen eine gemeinsame Darstellung der Geschichte der Unionsbewegung in Siebenbürgen. Im Rahmen eines Podiumsgesprächs präsentieren Mitglieder der Arbeitsgruppe die Forschungsergebnisse.

Nikolaus Rappert studierte Katholische Theologie an der Univ. Wien und ist stellvertretender Leiter der Universitätsbibliothek Wien und koordiniert das quellenkritische Forschungsprojekt „Union von Siebenbürgen“.

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