Filmvorführung am Mittwoch 20. Jänner um 19 Uhr / Otto-Mauer-Zentrum / Währinger Str. 2-4 / 1090 Wien

„Paradschanows Filme sind Galerien lebender Bilder, durch Zwischentitel flüchtig verbunden, Kunst-Rituale, in denen die Malerei über das Geschehen triumphiert. So trägt er auch menschliches Schicksal immer flächig auf, in archetypischen Konstellationen – die Liebenden; der Verrat; die Pilgerschaft; die Sühne; das Opfer; die Heimkehr: Schattenrisse vergessener Ahnen.“(Andreas Kilb,1988 in der ZEIT) Der Film erzählt die Geschichte zweier Karpatenkinder, deren Liebe an der Feindschaft ihrer Familien zerbricht; Folklore und Religion bestimmen das Leben des Volkes. Der Zuseher erlebt sich wie in einem uralten, heidnischen Alptraum. – (Spielzeit: 92 Minuten)
 
Sergej Paradschanow, geboren 1924 in Tiflis; war ein„Kinorebell“, ein origineller und gefeierter Filmregisseur des 20. Jahrhunderts; er starb 1990 in Jerewan.

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