Auszug aus der Ö1-Sendung Praxis über die Buchbesprechung am Donnerstag, 5. November 2015

 

 

 

Vor dem Hintergrund eines neu grassierenden Antisemitismus in Europa soll über das neue Buch des Autors „Unerlöste Schatten“ disktuiert werden. Im Focus steht die Rolle der Kirche, die im Zweiten Vatikanischen Konzil mit dem Dekret Nostra Aetate vor 50 Jahren die Weichen zu einem neuen, positiven Verhältnis zum Judentum stellte. Was wurde aus diesem revolutionären Aufbruch zur Versöhnung mit dem Judentum? Inspiriert das wiederentdeckte familiäre Verhältnis zwischen Judentum und Christentum die Glaubenspraxis der Christen?

 

Maximilian Gottschlich ist em. Professor für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Uni Wien. Er beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema der jüdisch-christlichen Versöhnung.

Susanne Scholl ist Tochter einer jüdischen Medizinerfamilie, deren Schicksal sie selbst literarisch aufarbeitete. Bekanntheit erlangte sie als ORF-Auslandskorrespondentin in Moskau.

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