Vortrag am Mittwoch, 7. Oktober um 19 Uhr / Otto-Mauer-Zentrum / Währinger Straße 2-4 / 1090 Wien
Für die wirtschaftliche Unterstützung Griechenlands spielt der Symbolwert der Rettung der ältesten Demokratie eine zentrale Rolle. Dabei stellt sich die Frage, unter welchen Bedingungen die gesellschaftliche Blüte einer einstmals demokratisch organisierten Gesellschaft gelingen konnte und warum solche gesellschaftlichen Erfolge in einer neuen ebenfalls demokratisch gestalteten Ordnung soviel weniger wahrscheinlich geworden sind. Der Vergleich der Gesellschaftsordnungen von einst und heute weist Unterschiede sowohl in der demokratischen Gesinnung als auch bezüglich gesellschaftlicher Normen und Anreize auf.
Thomas Gehrig ist Universitätsprofessor am Institut für Finanzwirtschaft und Vizedekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Wien.