audio-file des Gesprächsabend am Dienstag, 5. Mai 2015
„Hitler hat nie indischen Boden betreten. Erst nach seinem Tod. Ich bringe ihn an die Ufer des Ganges.“
Der Autor begibt sich auf eine Expedition durch die Weiten der Religionen. Dabei stellt er westliches Denken und östliche Weisheit gegenüber. Adolf Holl gilt als einer der kompetentesten Religionsexperten und pointiertesten Kritiker der katholischen Kirche. 1954 wurde er zum Priester geweiht. Sein Buch „Jesus in schlechter Gesellschaft“ brachte ihn in Konflikt mit der katholischen Kirche, es folgte die Suspendierung vom Priesteramt.
Adolf Holl erhielt als Schriftsteller zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Österreichischer Staatspreis für Kulturpublizistik (2003) und Axel-Corti-Preis (2006).
Moderation: Andrea Roedig, freie Journalistin