Vortrag am Montag, 24. November 2014 um 19 Uhr / Otto-Mauer-Zentrum / Währinger Str. 2-4 / 1090 Wien

Die Phänomene des Alterns der Bevölkerung erfassen alle Lebensbereiche und werden eine Epoche von mehreren Jahrzehnten bestimmen. Sie betreffen nicht nur die Lebensverhältnisse der älteren Generation, sondern gerade auch den Wohlstand der jüngeren. Es geht dabei nicht nur um die wirtschaftliche Ebene und um die Verteilung von Finanzmitteln, sondern um die Orientierung sehr komplexer gesellschaftlicher Prozesse im Sozialsystem, in der Arbeitswelt, im Gesundheitswesen, in der Bildung und Kultur, der Infrastruktur, der technologischen Entwicklung, der Lebensweise und der Lebensziele. Die Epoche der alternden Gesellschaft muß als Chance für Verbesserungen der Lebensqualität aufgefasst und auch von der Politik in ihrer Komplexheit verstanden und weitblickend aufgegriffen werden.

Helmut Kramer war Leiter des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung und Rektor der Donau-Universität Krems. Zu seinen wissenschaftlichen Interessensgebieten gehört u.a. die interdisziplinäre Altersforschung.

 

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