Vortrag am Mittwoch, 12. November um 19 Uhr / Otto-Mauer-Zentrum / Währinger Str. 2-4 / 1090 Wien

Kirche und Religion waren und blieben bis zum Ende eine detragenden Säulen der späten Habsburgermonarchie. Das war auch im Krieg so. Mehrere tausend Militärgeistliche aller Konfessionen trugen, so jedenfalls war es Absicht, im Ersten Weltkrieg an der Front, in der Etappe und im Hinterland zur Festigung und Belebung der Kriegsmoral bei. Sie feierten das Messopfer in den Schützengräben, predigten den Truppen, trösteten Verwundete, versahen Sterbende und sorgten für das Begräbnis der Toten. Anhand von Bild- und Textdokumenten wird die k.u.k. Militärgeistlichkeit beschrieben, wie sie agierte und dachte, welche Entwicklungen im Verlauf des Kriegs stattfanden und wie ihre Rolle gewertet wurde.

Thomas Schulte-Umberg ist Universitäts-Assistent am Institut für Historische Theologie – Kirchengeschichte der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien.


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