Vortrag am Donnerstag, 8. Jänner um 19 Uhr / Otto-Mauer-Zentrum / Währinger Str. 2-4 / 1090 Wien
„Deutschland, das Mutterland der abendländischen Judenheit (…),wird mit seinem Siege Gerechtigkeit und Völkerfrieden in der Welt begründen“, schreibt Hermann Cohen, Leitfigur deutsch-jüdischer Philosophie, bald nach Kriegsbeginn – und ordnet damit den Weltkrieg in umfassende geschichtsphilosophische Zusammenhänge ein. Diese und weitere maßgebliche jüdisch-philosophische Perspektiven und Deutungen des Krieges werden ausgeleuchtet und auf ihr spezifisches Profil hin befragt.
Christopher Meiller ist Assistent am Institut fürChristliche Philosophie der Universität Wien.