Vortrag am Donnerstag, 22. Mai um 19 Uhr / Otto-Mauer-Zentrum / Währinger Str. 2-4 / 1090 Wien

Robert Musil hat die Arbeit an seinem Opus magnum drei Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs begonnen und bis zu seinem Tod 1942 fortgesetzt. Die Absicht dieses ‚Zeitromans‘ war eine doppelte: die geistigen, sozialen und politischen Strömungen, die zur „Urkatastrophe des 20. Jhdts“ führten, und zugleich die verspielten Möglichkeiten am Vorabend des Krieges zu rekonstruieren.

Roland Innerhofer lehrt Germanistik an der Universität Wien.

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