Vortrag am Montag, 12. Mai um 19 Uhr / Otto-Mauer-Zentrum / Währinger Str. 2-4 / 1090 Wien

Das Fazit meiner Überlegungen ist, dass Gott, dem man begegnen und an den man glauben kann, aber nicht muss, eines Beweises nicht bedürftig ist. Dessen ungeachtet ist es aber nicht nur moralischer und ästhetischer, tröstlicher und erbaulicher, sondern auch vernünftiger, von der Möglichkeit Gebrauch zu machen, an Gott zu glauben, als nicht an ihn zu glauben und sich auf keine Beziehung mit ihm einzulassen.

Norbert Leser war bis 2001 Ordinarius für Gesell-schafts­philosophie an der Fakultät für Human- und Sozial­wissen­schaften der Univer­sität Wien. Er leitet seit 1984 das Ludwig Boltzmann-Institut für neuere österreichische Geistesgeschichte.

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