AUDIO-STREAM DES VORTRAGS VOM 10. APRIL 2014

Für viele Christen besteht Glauben im „Fürwahrhalten“ von Wahrheiten, die von Gott offenbart sind und von der Kirche verbindlich gelehrt werden. Auch das kirchliche Lehramt scheint ein solches Glaubensverständnis zu favorisieren, wenn es z.B. den Weltkatechismus (mit 2665 Paragraphen!) als anzunehmende Norm vorlegt. Diese „selbstverständliche“ Auffassung vom Glauben möchte der Vortrag hinterfragen und aufzeigen, dass Glauben noch ganz andere und tiefer liegende Dimensionen hat. Dabei sollen aber zugleich auch Brücken gebaut werden, sowohl zum anfangs erwähnten Glaubensverständnis wie auch zur Einstellung der sogenannten „Nichtglaubenden“, für die der Glaube nur ein zweifelhaftes „Meinen“ oder „Vermuten“ ist.

Gisbert Greshake war Professor für dogmatische Theologie und Dogmengeschichte an der Universität Wien und Freiburg.

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