Vortrag am Donnerstag, 27. Juni 2013 um 19 Uhr / Otto-Mauer-Zentrum / Währinger Straße 2-4 / 1090 Wien
Die geistigen Ursprünge des Sufismus liegen in einer Interpretation des Koran, die die persönliche Beziehung zwischen Gott und Mensch, die Gottesliebe in den Vordergrund rückt, während die offiziellen Verhaltensvorschriften des Islam als „Außenseite“ bezeichnet werden. Diese Interpretation wird von den meisten islamischen Rechtsgelehrten als unzulässige Missdeutung gerügt, die ihren Ursprung in außerislamischen (christlichen, jüdischen oder gnostischen) Denkvorstellungen haben konnte.
Dževad Hodžić, geb. 1960 in Bosnien-Herzegowina. Studium der islamischen Theologie und Philosophie in Sarajewo. 1987 – 1990 Imam am Islamischen Kulturzentrum in Köln. 1994 – 1998 Hauptimam an der Zagreber Moschee. 2000 – 2008 Chefredakteur der Zeitschrift für Erziehung und Ausbildung „Novi Muallim“ („Der neue Lehrer“)- Seit 2006 Dozent an der Fakultät für islamische Wissenschaften der Universität Sarajewo. Mitglied des Verwaltungsausschusses der Komitees für Bioethik in Bosnien-Herzegowina.
In Kooperation mit Pro Oriente
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