Podiumsdiskussion am Donnerstag, 21. März 2013 um 19.30 Uhr / Otto-Mauer-Zentrum / Währinger Straße 2-4 / 1090 Wien

Die rechtliche Stellung der Katholischen Kirche in Österreich ist seit 1933 durch das Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und der Republik geregelt. Gesellschaftliche Pluralisierung und der schwindende Einfluss der Kirche im privaten wie öffentlichen Bereich führen zur Infragestellung des Konkordates. Für seine Kritiker ist zudem der Zugang der Kirche zu öffentlichen Mitteln und gesellschaftlichen Kernbereichen nicht legitim. Die Abschaffung des Konkordats ist daher eines der Hauptanliegen des in Österreich im Apri startenden „Volksbegehrens gegen Krichenprivilegien“. Doch welche Vorteile gehen aus dem Konkordat wirklich hervor? Wie stehen diese im Verhältnis zu dem rechtlichen Rahmen der anderen staatlich anerkannten Religionsgemeinschaften in Österreich? Wie könnte eine veränderte Form des Konkordats aussehen und welche Folgen hätte diese?

Über diese und viele weitere Fragen diskutieren am „Kirche brennt!“ Podium:

Richard Potz – Vorstand am Institut für Rechtsphilosophie, Religions- und Kulturrecht der Universität Wien
Niko Alm – ist Sprecher der Initiative gegen Kirchenprivilegien
Heribert Köck – ist Emeritus für Völkerrecht an der Johannes-Kepler Universität Linz

Moderation: Christoph Riedl, ORF (Religionsabteilung)

„Kirche brennt!“ ist eine Diskussionsreihe der Fakultätsvertretung Katholische Theologie und des KAV Wien. Ihr Ziel ist es, aktuelle Konfliktfelder von Kriche(n)/Religion(en) und Gesellschaft auszuloten und dabei einen Raum für die respektvolle Begegnung von unterschiedlichen Meinungen und Positionen zu öffnen. 

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