Vortrag im Rahmen der Gedenkwoche MECHAYE HAMETIM am Donnerstag, 8. November 2012 um 19 Uhr / Otto-Mauer-Zentrum / Währinger Straße 2-4
Die zentrale Bedeutung der Schriften Israels muss für die religiösen Wagnisse des ersten Christentums wieder entdeckt werden. Die Entdeckungsreise führt zur hebräischen und zur griechischen Bibel und zu den offenen Räumen, die die Schrift auch für die Begegnung mit anderen Religionen schafft. Im Hinblick auf die Novemberpogrome 1938 kommt der Rede vom „lebendigen Wort“ auch zeitgeschichtliche Relevanz zu – versuchten diese Aktionen doch, die Schriften Israels zu versteinern und zu verschließen.
Martin Karrer ist Professor für Neues Testament und seine Umwelt an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel
In Kooperation mit dem Forum Weltreligionen