Podiumsdiskussion am MITTWOCH, 10. OKTOBER, 19 Uhr / Otto-Mauer-Zentrum / Währinger Str. 2-4 / 1090 Wien

Die Ereignisse der „8er-Jahre“ bieten alle zehn Jahre den Anlass, der Öffentlichkeit gezielt ein Bewusstsein für die österreichische Zeitgeschichte zu vermitteln. Ausstellungen, Dokumentarfilme, Publikationen und Gedenkveranstaltungen tragen nicht nur dazu bei, dass eine Gedenkkultur aufrecht erhalten bleibt. Vielmehr ermöglichen diese Jahre, sich immer wieder aufs Neue mit Politik, Demokratie und kulturellem Wandel zu beschäftigen. Für manche jedoch ist bereits eine Sättigung am öffentlichen Erinnern eingetreten, das dem Interesse an zeitgeschichtlichen Zusammenhängen eher schadet als nützt. Andere wiederum kritisieren, dass diese Gedenkjahre gegenüber den dunklen Jahren der österreichischen Geschichte moralisch überheblich wirken. Wie also steht es nun um das öffentliche Geschichtsbewusstsein? Erinnern wir uns zu viel, oder zu wenig – falsch oder doch richtig?

Moderation: Gudula Walterskirchen


Andreas Weigl
ist Dozent am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien.

Monika Sommer ist Direktorin des Hauses der Geschichte.
Helmut Wohnout ist Vorstandsmitglied des DÖW.

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