Buchbesprechung am MITTWOCH, 2. MAI um 19 Uhr / Otto-Mauer-Zentrum / Währinger Str. 2-4 / 1090 Wien

Heute existieren zwei große Ansichten zu Mitteleuropa. Für die einen ist es die größte europäische Erfolgsgeschichte der letzten Jahrzehnte. Für die anderen ist Mitteleuropa zu einer fragmentierten und teilweise marginalisierten Region geworden, aus der keine Vorschläge für Europas Zukunft kommen. 1986 veröffentlichten Erhard Busek und Emil Brix das Buch „Projekt Mitteleuropa“, das eine verbindende, grenzüberschreitende Utopie in einer Welt der feindseligen Extremismen präsentierte. Es scheint, dass Europa heute ein neues Nachdenken über Mitteleuropa braucht, um zu sich und zur Vernunft zu kommen, eine Aufgabe, der sich die beiden Autoren in ihrem Buch und an dessen Präsentationsabend stellen.

Emil Brix war Botschafter in London und Moskau und ist seit 2017 Direktor der Diplomatischen Akademie Wien.

Erhard Busek ist seit 1996 Koordinator der South East European Cooperative Initiative und Präsident des Instituts für den Donauraum und Mitteleuropa.

 

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