Vorträge am Mittwoch, 18. Oktober um 19 Uhr / Otto-Mauer-Zentrum / Währinger Str. 2-4 / 1090 Wien

Vera Hofbauer
Nicht nur die katholische, sondern auch viele andere Kirchen sehen trotz teilweise kontroverser Diskussionen um den Missionsbegriff die Verkündigung des Evangeliums als unaufgebbaren Teil ihres Selbstverständnisses an. Die zentralen Fragen kommen in der Begründung und dem Verständnis von Mission zum Vorschein. Daher bilden die beiden Komponenten die Grundpfeiler dieser Arbeit, die auf den aktuellen Diskurs hin untersucht werden.

David Novakovits
Der italienische Philosoph Giorgio Agamben gibt in seinem Buch Profanierungen Hinweise für eine christliche Theologie, die es sich aufzunehmen lohnt: Stellt das Heilige eine abgesonderte Erfahrung dar, die es zu konservieren gilt? Die Gestalten der Profanierung, die Agamben anführt, unterwandern diese Strukturen der Absonderung. Sie sind Phänomene, die auf Zeit, Geschichte, Vergänglichkeit, Verletzlichkeit, Wünsche und Vertrauen hinweisen und der Theologie als Anstoß dienen können, eine neue Aufmerksamkeit für die profanen Dinge zu entwickeln.

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