Podiumsdiskussion am Dienstag, 13. Juni um 18.30 Uhr / Otto-Mauer-Zentrum / Währinger Str. 2-4 / 1090 Wien
Mit der Veranstaltungsreihe „Tiefenbohrungen: Wirtschaft anders denken“ werden ökonomische Positionen und Themen aufgegriffen, die im mainstream wirtschaftswissenschaftlicher Debatten nicht angemessen berücksichtigt werden. Dabei werden sowohl sog. „Klassiker“ der Ökonomie kritisch beleuchtet und auf deren Aktualität hin untersucht. In den Tiefenbohrungen werden aber auch Entwicklungen und Positionen behandelt, die für Praxis und Theorie eine bedeutende Weichenstellung bedeuten können.
Seit Beginn der 1990er ist die Feministische Ökonomie als eigenständiges Forschungsfeld innerhalb der Wirtschaftswissenschaften etabliert. Die aktuelle Veranstaltung soll dazu dienen, orientiert am Thema „CARE / SORGEARBEIT“ die Aufgaben und Anliegen der Feminist. Ökonomie zu illustrieren und die Organisiertheit des herrschenden ökonom. Systems infrage zu stellen.
Vorträge:
„Wer putzte, kochte und sorgte für Adam Smith? – Ansprüche an eine feminist. Ökonomie“
KATHARINA MADER (Inst. f. institutionelle und heterodoxe Ökonomie, WU Wien)
„Von der Autonomie des homo oeconomicus zur Freiheit in Bezogenheit. – Perspektiven einer Care-Ethik auf die Ökonomie“
MICHAELA MOSER (Ilse Arlt Institut für soziale Inklusionsforschung, FH St. Pölten
Moderation:
MARGIT APPEL (Kath. Sozialakademie Österr.)
Veranstalter: Kath. Sozialakademie Österreichs / Wirtschaftsuniversität Wien