Vortrag am Donnerstag, 16. März um 19 Uhr / Otto-Mauer-Zentrum / Währinger Str. 2-4 / 1090 Wien

Auf allen Ebenen der Wissenschaft und Gesellschaft wird eine kontro­ver­se Debatte über die Folgen des Kli­mawandels geführt. „Umwelt­flüchtlinge“ gelten dabei als Ikone der nahenden Katas­trophe. Wie der ehemalige Vorsitzende des Weltklima­rats Rajendra Pachauri es ausdrückt, sind sie „das men­schliche Antlitz des Klima­wandels“. Verkörpert in men­schlichen Schicksalen ma­chen „Umweltflüchtlinge“, jenseits von abstrakten Indi­katoren und Prognosen, die Folgen des Klimawandels greifbar und gesellschaftlich sichtbar. Vor dem Hinter­grund des umstrittenen Begriffs der „Klima- und Um­weltflüchtlinge“ bietet der Vortrag sowohl einen Über­blick über den aktuellen Diskussions­stand als auch eine kritische Reflexion zum Verhältnis von Umwelt und Migration.

Patrick Sakdapolrak ist Professor für Bevölkerungs­geo­graphie und Demographie am Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien. Zuvor hat er eine Forschungsgruppe über Resilienz durch Trans­lokalität am Geographischen Institut der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn geleitet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert