Wie Erinnerung an den Holocaust im 21. Jahrhundert bewahren?

RIVKA ROSENBERG über Bildung, Technologie und gesellschaftliche Verantwortung
Dienstag, 3. November, 19 Uhr

Überlebende und Zeitzeugen des Holocaust werden uns künftig nichts mehr erzählen können. Sie sterben uns weg. Jüdische Leidensgeschichte unmittelbar noch wahrnehmen zu können, das geht verloren. Daher werden neue Ansätze gesucht, die zur Wahrung der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus auch in Zukunft beitragen können. Immersive Technologien bieten die Möglichkeit, dass über und aus dieser Geschichte gelernt werden kann. Mit der Künstlichen Intelligenz eröffnen sich für die historische Forschung und für die Gedenkkultur Chancen, stellt sie aber auch vor neue Herausforderungen.

Rivka Rosenberg ist Direktorin des Entrepreneurship – Bildungsprogramms am Levinsky-Wingate College in Tel Aviv, Expertin für den Einsatz von Technologien des 21. Jahrhunderts im Bildungsbereich, insbesondere zur Holocaust-Aufklärung und zur Bekämpfung von Antisemitismus.