Vortrag am Dienstag, 7. Mai um 19 Uhr / Otto-Mauer-Zentrum / Währinger Straße 2-4 / 1090 Wien

Die Orthodoxie ist mit dem Islam seit dessen Entstehung konfrontiert. Der Islam ist geographisch sehr nahe von jenen Regionen entstanden, wo die Orthodoxie in Blüte stand. Später hat die Religion Mohammeds weite Gebiete erobert, in denen sich das orth. Christentum entfaltet hatte. Die Begegnung mit dem Islam hatte aber nicht nur die Form des militärisch-politischen Zusammenstoßes, sondern auch die eines theologischen Dialogs. Bischof Andrej beschreibt die Phasen dieses Dialogs, auch an Hand prägender Gestalten wie des Hl. Johannes von Damaskus oder des Kaisers Manuel II. Palaiologos (in seiner vieldiskutierten „Regensburger Rede“ zitierte Benedikt XVI. diesen oströmischen Kaiser). Auch heute steht die Orthodoxie in vielen Regionen in einem spannungsgeladenen „Dialog des Lebens“.

Bischof Andrej (Ćilerdžić) von Remesiana, geb. 1961 in Osnabrück. Studium der orthodoxen Theologie in Belgrad. Mönchsweihe 1986 im serbischen Kloster Decani, Priesterweihe 1990 in Düsseldorf. 1989-1993 Lehrtätigkeit im Priesterseminar St. Kyrill und St. Method in Prizren, ab 1993 Ökumenesekretär des Außenamtes der serbisch-orthodoxen Kirche. Seit 2008 Forschungstätigkeit an der Ausbildungseinrichtung für Orthodoxe Theologie an der LMU München. Bischofsweihe 2011 in Belgrad. Weihbischof Seiner Heiligkeit, Patriarch Irinej von Serbien.

In Kooperation mit Pro Oriente

Informationen und Kontakt: office@pro-oriente.at; Tel.: 01/5338021      

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