Otto-Mauer-Zentrum

Ort des Dialogs. Raum für Begegnung. Offen für Denken und Glauben.

Währinger Straße 2-4, 1090 Wien

Gebäude und Geschichte

Maria-Theresien-Hof

Das Otto-Mauer-Zentrum in der Währinger Straße 2-4 im 9. Wiener Gemeindebezirk befindet sich im Mezzanin des Maria-Theresien-Hofs. Erbaut wurde dieser Hof in den Jahren 1884/1885 nach den Plänen des Architekten Ludwig Tischler.

Maria-Theresien-Hof (um 1910)
Maria-Theresien-Hof (um 1910)
Österreichische Nationalbibliothek, Bildarchiv Austria, PCH 2.128STE B(C)

Provisorisches Abgeordnetenhauses

Zuvor befand sich auf diesem Areal das Provisorischen Abgeordnetenhauses, das Anton Ritter von Schmerling 1861 erbauen ließ. Dieses Haus diente den Mitgliedern des Reichsrats – dem Parlament der cisleithanischen Reichshälfte der k.u.k Monarchie – als Versammlungs- und Beratungsort. Die Bedeutung des Reichsrates war nicht nur politisch eine geringe, auch die Bevölkerung Wiens hat keine hohe Meinung von dieser Institution. Im Volksmund wurde dieses Abgeordnetenhaus abfällig auch als „Schmerlingtheater“ bezeichnet.

Provisorisches Abgeordnetenhaus
Provisorisches Abgeordnetenhaus, 1861
Wien Museum, Inv.-Nr. 19679 · Foto: k. k. Hof- und Staatsdruckerei Wien · CC BY-NC-ND 4.0

Mitbewohner

Das Zentrum stellte auch anderen diözesanen bzw. kirchlichen Einrichtungen Büroräume zur Verfügung. Das Literarische Forum, und der Katholische Akademikerverband Österreich waren die ersten Mitbenützer.

Nach der Auflösung des Literarischen Forums bezogen die Studienförderung Pro Scienta und der Otto-Mauer-Fonds, dann der Weltgebetstag der Frauen Österreich die Büroräume. Seit 2016 ist auch Hands On hier anzutreffen.

Das Zentrum heute

Veranstaltungen

Raum für Vorträge, Gespräche und Begegnungen

Austausch

Ort für Dialog zwischen Glaube, Kultur, Kunst und Gesellschaft.

Kooperation

Heimat und Anlaufstelle für mehrere kirchliche Initiativen.