Vortrag von KATHRIN SKALA
Dienstag, 21. März, 19 Uhr
Otto-Mauer-Zentrum

Eine Studie aus Deutschland ergab, dass viele junge Menschen beim Blick in die Zukunft Sorgen hätten. Sie machen sich Gedanken ums Klima oder haben Angst davor, dass sich der Ukraine-Krieg auf ganz Europa ausweiten könnte. Das Sicherheitsgefühl, das durch Corona schon angekratzt war, wäre nun noch stärker beschädigt und das habe psychische Folgen. Die Wiener Kinder- und Jugendpsychiaterin Kathrin Skala sieht dies etwas differenzierter: Krise ist nicht gleich Krise. Viel hängt von ihrer Unmittelbarkeit und Abstraktion ab. Warum sich die Corona-Maßnahmen auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen anders auswirken als Berichte über den Ukraine-Krieg, wird in diesem Vortrag verdeutlicht.

Kathrin Skala ist leitende Kinder- und Jugendpsychiaterin an der Medizinischen Universität Wien.

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