Vortrag von ALOIS WOLDAN
Donnerstag, 2. März, 19 Uhr
Otto-Mauer-Zentrum

In den Medien wird über Polen vor allem auf Grund der Auseinandersetzungen mit der Europäischen Union um rechtstaatliche Prinzipien und Menschenrechte, aber auch wegen der großzügigen Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge berichtet. Derzeit leben über 37 Millionen Menschen in Polen, einem der ethnisch wie konfessionell homogensten Länder der Europäischen Union mit einer wechselhaften und oft leidvollen Geschichte. Außergewöhnlich ist auch die gesellschaftliche Rolle der Katholischen Kirche, die über die Jahrhunderte der Fremdherrschaften und der Unterdrückung Sammelpunkt der Opposition und ein Hort der Selbstbestimmung war. Heute allerdings ist die Rolle des Katholizismus gesellschaftlich umstritten.

Alois Woldan ist ein profunder Kenner des Landes und gibt uns einen Einblick in die heutigen Spannungen auf der Basis der Geschichte und Literatur des Landes.

Er berät den KAVÖ auch bei der Zusammenstellung der Reise ins Zentrum Polens nach Warschau, Gnesen (Gnieźno) und Posen (Poznań), die für die erste Juni-Woche 2023 geplant ist. siehe  https://www.kavoe.at/

 

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