audio-stream des Vortrags vom 18. Jänner 2017

 

 

 

Seit einiger Zeit stellt die Neuro­logie auch Fragen zur Religiosität und macht als „Neurotheologie“ von sich reden. Gleichen diese Hirn­for­scher auf der Suche nach Gott jenen, die den Fernseher öffnen, um den Nach­richtensprecher zu finden? Für Johannes Huber liegt eine gute Tradition der Wiener Medizin um 1900 darin, hin­ter die Kulissen des Menschseins zu blicken. In die­sem „age of insight“ sei viel aufgebrochen, umge­dreht, wie­der zusammenge­setzt und erneuert worden. So etwas wirkt sich natürlich auch auf den Glauben aus. Huber möchte die Tradition des Hinter-die-Dinge-Schauens fortsetzen und präsen­tiert uns Wahrheiten, die man schon kennt, und Wahr­heiten, die außerdem noch existieren.

Johannes Huber war nach seinem Theologiestudium zehn Jahre Sekretär von Kardinal König. Danach wechselte er auf die Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und leitete bis 2011 die Abteilung für gynäkologische Endokrinologie. Bis 2007 war er Vorsitzender der Österreichischen Bioethik-Kommission und ist gegenwärtig als Arzt in Wien tätig

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