Emil Brix, Attila Pók, Alena Wagnerová: Das Ende der Wende

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Donnerstag, 11. April 2019, 19:00

1989 wird als Jahr der Wende in Europa bezeichnet. Ein Land um das andere in Mittel- und Osteuropa be­freite sich von der kommunistischen Herrschaft, konnte freie Wahlen durchführen und wurde in die Europä­i­sche Union aufgenommen. Viele sahen diesen Prozess als Öffnung dieser Länder in Richtung einer freien westlichen Gesellschaft und eines geeinten Europas. Heute, 30 Jahre danach, erfahren wir eine neue Spal­tung in Ost und West, in einem unterschiedlichen natio­nalen Selbstverständnis der mittel- und osteuropäischen Länder, einer anderen Demokratieauffassung, am au­genscheinlichsten in der Migrationsfrage. Erleben wir das Ende der Wende?

 

Moderation:

Martin Gebhart, Ressortleiter Chronik im „Kurier“

 

 

Emil Brix: Österreichischer Diplomat, Botschafter im Vereinigten Königreich 2010-20, in der Russischen Föderation 2015-2017, seit August 2017 Direktor der Diplomatischen Akademie Wien.

 

Attila Pók: Historiker, Universitätsprofessor am Research Center for the Humanities of the Hungarian Academy of Sciences, Institute of History, Budapest, Institute of Advanced Studies Köszeg.

 

Alena Wagnerová: Biologin, Pädagogin, Schriftstel­lerin, Kulturpublizistin und Oralhistorikerin, im Beson­de­ren zur Kultur und Geschichte Mitteleuropas, den deutsch-tschechischen Beziehungen und der Stellung der Frau in der modernen Gesellschaft. Prag und Saarbrücken.

Veranstaltungsort* : OMZ / Währinger Straße 2-4 / 1090 Wien

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