Otto Friedrich und Christian Rathner zeigen "Die Stadt ohne Juden"

Vorführung im Rahmen des FILMMONTAGS am 3. JUNI um 19 Uhr / Otto-Mauer-Zentrum / Währinger Str. 2-4 / 1090 Wien

Hugo Bettauers Roman „Die Stadt ohne Juden“ war anno 1922 eine Gesellschafts­satire, die einiges vorwegnahm, was Juden ab den 1930er Jah­ren auch in Österreich widerfahren sollte. Bettauer sel­ber wurde 1925 von einem jungen Nationalsozialis­ten in Wien ermordet. 1924 kam „Die Stadt ohne Jud­en“ unter der Regie von Hans Karl Breslauer als Stumm­film ins Kino. Der Film verschwand, bis 1991 eine Ko­pie im Filmmuseum Amsterdam auftauchte – in schlechtem Zustand und nur eine gekürzte Version. 2015 fand ein Filmsammler eine komplette Kopie auf einem Pariser Flohmarkt, 2018 konnte die Restau­rie­rung der „Stadt ohne Juden“ fertiggestellt werden. Ein historisch wie filmisch interessantes Zeitdokument, in dem nicht zuletzt Hans Moser in der Rolle eines antisemitischen Nationalratsabgeordneten reüssiert.

Otto Friedrich ist Ressortleiter für Religion, Film, Medien bei der Wochenzeitung „Die Furche“.

Christian Rathner ist Religionsjournalist und Dokumentarfilmer beim ORF-Fernsehe

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