Folker Hanusch: Entgrenzung und Potential von Journalismus: Krise oder Chance?

Vortrag am MITTWOCH, 6. MÄRZ um 19 Uhr / Otto-Mauer-Zentrum / Währinger Stzr. 2-4 / 1090 Wien

Laut gängiger Argumentation in der Ge­sellschaft und Wissenschaft befindet sich der Journalismus in einer dramatischen Krise. Politische, wirtschaftliche, techno­logische und soziale Veränderungen wirken sich dem­nach auf eine für demokratische Prozesse fundamentale Institution aus, die ihre gesellschaftliche Autorität zu verlieren droht. Jedoch betrifft dies eine bestimmte Art von Journalismus. Die Krise hat auch den Effekt, dass sich immer mehr neue (quasi-) journalistische Formate bilden, die in Konkurrenz zum traditionellen, redak­tio­nellen Journalismus treten. Diese sind jedoch generell untererforscht. Die Präsentation beleuchtet einige dieser Formate und Entwicklungen, und geht der Frage nach, in­wieweit diese unser Verständnis von Journalismus ver­ändern, und auch demokratische Prozesse positiv beein­flussen können.

Folker Hanusch ist 2016 als Professor für Journalismus ansInstitut für Publizistik- und Kommunikations­wis­sen­schaft der Universität Wien berufen worden, nachdem er eine Professur an der Queensland University of Tech­nology in Brisbane (Australien) innehatte.

 

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