Sabine Grenz: Aushandlungsprozesse hybrider Säkularität. Die Kopftuchdebatte als Kristallisationspunkt

Vortrag am Montag, 25. JUNI um 19 Uhr / Otto-Mauer-Zentrum / Währinger Str. 2-4 / 1090 Wien

In den letzten zwei Jahrzehnten wurde die Säkularisierungsthese, die besagt, dass Modernisierung mit einer Abnahme von Religiosität einhergeht, intensiv diskutiert. Grund dafür ist eine teilweise entgegengesetzte Beobachtung, nämlich dass Religion in einem weit geringeren Maße abnimmt, dafür aber zunehmend individualisiert praktiziert wird. Dabei stellt sich die Frage, wie wir uns eine säkulare Gesellschaft heute vorstellen. In der gesellschaftlichen Debatte wird dies auch am Hidjab, dem islamischen Kopftuch, ausgetragen.

Sabine Grenz ist seit 2017 Professorin für Gender Studies am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien. Sie hat davor u. a. an den Universitäten Göttingen, Gent, und Göteborg gelehrt und geforscht. Ihr wissenschaftliches Interesse gilt vor allem säkularistischen Strömungen in den Gender-Studies und der feministischen Religionsforschung.

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