Britta Mühl und Andrea Lentner: Theologie und Gewalt

Vorträge im Rahmen der "Junge Theologie" am DIENSTAG, 20. MÄRZ um 19 Uhr / Otto-Mauer-Zentrum / Währinger str. 2-4 / 1090 Wien

Junge Theologinnen und Theologen sprechen über The­men, die sie bewegen. Diese Themen wiederum gehen nicht selten in Abschlussarbeiten ein, in denen spann­en­de Perspektiven auf verschiedene Bereiche von Ge­schichte, Kultur und Gesellschaft geworfen werden. Im Fokus des Abends soll das Thema „Theologie und Ge­walt“ stehen: Gewalt hat verschiedene Gesichter, kennt verschiedene Ausdrucksformen, existiert außerhalb und innerhalb von Kirche und Glauben. Damit ist Gewalt ein komplexes Thema, welches in seinen unterschiedlichen Facetten auch aus theologischer Perspektive näher re­flektiert werden muss.

Britta Mühl widmet sich aus syste­matisch-theologi­scher Perspektive der Monotheismuskritik Jan Ass­manns. Kern seiner Kritik ist die Sprache der Gewalt, die sich inner­halb der Schriften von Judentum, Chris­tentum und Islam manifestiert. Demgegenüber entwirft er das Kon­zept einer kosmo­the­istischen Alternative, der „religio duplex“.

Andrea Lentner setzt sich in ihrer Arbeit mit „Digital natives“ im Cy­berspace auseinander. Dabei wid­met sie sich in besonderer Weise virtu­el­len Wirklichkeitsräumen am Bei­spiel des Cyber-Mobbings. Diese virtu­elle Form der Gewalt stellt eine Herausforderung für Theo­logie und Gesellschaft, besonders im schulischen Bereich dar.

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