Olena Umlauff: Vom sozialistischen Realismus zur (Post)Moderne – die internationale Biennale 'Impreza'

Vortrag am MITTWOCH, 24. JÄNNER um 19 Uhr / Otto-Mauer-Zentrum / Währinger Str. 2-4 / 1090 Wien

Die Biennale 'Impreza' war eine internationale Kunstaus­stel­lung, die vor allem Malerei, Skulpturen und Gra­fik zeigte und die im Zeitraum von 1989 bis 1997 alle zwei Jahre in der westukrainischen Stadt Ivano-Frankivs'k stattfand. Der Grundgedanke war, eine Alternative zum offiziellen sowjetischen Kulturbetrieb zu schaffen. Die ukrainische Kulturszene war in der Sowjetunion lange Jahre von allen internationalen Entwicklungen isoliert gewesen: Den Menschen fehlte nicht nur der Zugang zu neuen Ideen und intellektuellen Strömungen, sie waren auch vom Großteil des kulturellen "west­li­chen" Erbes abgeschnitten. Junge Künstler in Ivano-Frankivs´k versuchten damals aktiv sich von der auf­oktroyierten sowjetischen Weltanschauung zu lösen.

Olena Umlauff ist Slawistin und Komparatistin mit dem Schwerpunkt auf ukrainischer Gegenwartsliteratur. Derzeit promoviert sie am Doktoratskolleg Galizien an der Universität Wien über die Rolle der Stadt Ivano-Frankivs‘k und deren literarische Repräsentation aus der Zeit der Habsburgermonarchie im Schaffen der Autoren des Phänomens Stanislau.

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