Gudula Walterskirchen: Die blinden Flecken der Geschichte

Buchpräsentation und Podiumsgespräch am Mittwoch, 7. Juni um 19 Uhr / Otto-Mauer-Zentrum / Währinger Str. 2-4 / 1090 Wien

Die Zwischenkriegszeit ist in Österreich auch heute noch eine ideologisch unterschiedlich diskutierte geschichtliche Epoche: ob es nun um den Schattendorf-Prozess oder den folgenden Brand des Justizpalastes, die Februarkämpfe von 1934 oder die Dollfuß- und Schuschnigg-Regime geht, etc. Gudula Walterskirchen präsentiert als Historikerin in ihrem neuen Buch Sichtweisen, Widersprüche, Lücken bzw. Unrichtigkeiten, analysiert die Quellen und fördert auch völlig Neues zutage. Sie hält zudem fest, dass es keine gemeinsame Gedenkkultur zu den damaligen Ereignissen gibt und meint, dass selbst Gedenkveranstaltungen immer auch politisch eingefärbt sind

Gudula Walterskirchen ist Kolumnistin derTageszeitung Die Presse, Historikerin und Autorin viel beachteter Bücher zur österreichischen Zeitgeschichte, wie z.B. Biografien von Engelbert Dollfuß und Ernst Rüdiger von Starhemberg sowie über den Adel im Widerstand.

 

Der Gesprächspartner
Winfried Garscha, Dr. phil., Historiker, arbeitet am DÖW (Dokumentationsarchiv des österr. Widerstandes) als Archivar und Betreuer von Forschungsprojekten. Ko-Leiter der „Forschungsstelle Nachkriegsjustiz“. Themenschwerpunkte: österreichische Geschichte der 1930er und 1940er Jahre, gesellschaftliche und juristische Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus.

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