Menschenhandel als "moderne Skalverei": eine selten sanktonierte Menschenrechtsverletzung

Podiumsdiskussion am Dienstag, 9. Mai um 19 Uhr / Otto-Mauer-Zentrum / Währinger Str. 2-4 / 1090 Wien

 

Vor allem der grenzüberschreitende „Handel“ von arbeitssuchenden Menschen ist es, der die Betroffenen durch das Vortäuschen eines besseren Lebens im Zielland in die Abhängigkeit der Händler treibt. In ihrer Zwangslage werden sie zu Dienstleistungen genötigt, die sie teilweise in ihrer Würde und ihrer persönlichen Integrität verletzen, oder unter gesetzwidrigen Arbeitsbedingungen, beispielsweise am Bau oder im Pflegebereich, ausgebeutet. Das Podium versucht Ursachen dieser Menschenrechtsverletzungen ausfindig zu machen, erörtert die rechtliche Situation und wird Maßnahmen zur Prävention von Ausbeutung zur Diskussion stellen.

Ulrich Nachtlberger ist Richter am LG für Strafsachen Wien. Er ist dort speziell für Menschenhandelsfälle in Wien zuständig.

Katherina Beclin lehrt am Institut für Strafrecht an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.

Silke Albert ist UN-Expertin für Verbrechensbekämpfung und Menschenschmuggel.

Sr. Anna Mayrhofer ist Mitberünderin des Vereins SOLWODI (solidarity with women in distress) Österreich.

Moderation:

Gudrun Kugler ist ÖVP-Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete in Wien und setzt sich für Menschen-rechte und Familienfragen ein.

Forum Zeit und Glaube / KAV Wien | Otto-Mauer-Zentrum | Währinger Straße 2-4 - 1090 Wien | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!